Freitag, 30. Juni 2017

REZENSION zu feel again

Information zum Buch

Titel: feel again


Autor: Mona Kasten
Seitenzahl: 467
Verlag: Lyx
ISBN: 978-3-7363-0445-1
Preis: 12,00 €


Inhalt

Sawyer Dixon ist eine toughe Studentin, die keine Probleme hat, was andere über sie denken oder sagen. Schlichtweg blendet sie das Gerede über sich selbst aus und lässt keine Gefühle durch andere ausgelöst zu. Auf einer Party lernt sie aber den Nerd Isaac Grant kennen und bemerkt, dass er ein ziemlich schüchterner Mensch ist, über den auch viel getratscht wird. Das möchte sie ändern, indem sie ihm hilft ein Bad Boy, der selbstbewusster ist und auch Mädchen normal ansprechen kann, zu werden. Als Gegenleistung möchte die Studentin, dass er ihr bei ihrem Abschlussprojekt hilft. Das tut er, wenn er zulässt, dass sie Bilder von ihm und seiner Entwicklung macht. Doch ist es mit den Gefühlen nicht so einfach wie gedacht, denn schnell entwickeln beide Sawyer und Isaac unabhängig voneinander Gefühle füreinander

Eigene Meinung

Das ist ein Buch, wo man eigentlich den Ausgang schon kennt und sich fragt, ob es sich dann lohnt das Buch wirklich zu lesen. Aber ich muss sagen, dass der Schreibstil von Mona Kasten so gut ist, dass es sich wirklich lohnt. Sie gehört zurecht zu den Spiegel-Bestseller-Autorinnen. Momentan wird ihre Reihe auch sehr gehyped. Nun zu dem Buch selbst. Eine Außenseiterin, die auf ihren eigenen Beinen steht. Die Protagonistin Sawyer Dixon studiert Fotografie und benötigt für ihr Abschlussprojekt ein gutes Thema und Motiv, denn ihre Dozentin Robyn ist sehr kritisch mit ihren Bildern und möchte sie bestmöglich fördern. Die Bilder, die sie kürzlich gemacht hatte von ihrer "Morgen danach-Reihe". Deshalb war es eine glückliche Fügung, dass Sawyer und Isaac beide bei der Party von Dawn waren. Denn Sawyer bekommt zufällig mit wie abfällig einige Mädchen über Isaac sprechen und sich über seine angebliche Jungfräulichkeit lustig machen, deshalb küsst sie ihn und fängt mit ihm smalltalk an. Durch dieses Aufeinandertreffen wagt sie es auch bei einem technisches Problem ihn um Hilfe zu fragen und die Idee kommt auf ihm zu helfen Mädchen anzusprechen als Gegenleistung dafür, dass sie seine Entwicklung auf Bildern festhalten darf. Obwohl Isaac nicht Sawyers Typ ist, gibt es doch Dinge an ihm, die sie faszinieren und ihn für sie langsam attraktiv erscheinen lassen. Beispielsweise weil sie immer mehr Zeit mit ihm verbringt wie durch die Arbeit, die sie ihm verschafft, gemeinsame Zeit mit Isaacs Familie und sein Umstyling. Alles in einem ist dieses Buch vorhersehbar und mit Klischees erfüllt, aber die Umsetzung ist sehr schön.
"Ein Fluch oder ein Segen. Alles eine Frage der Perspektive" (S. 14) 
Ich merkte selbst, wie bescheuert das klang, aber irgendwie konnte ich nicht anders (S. 455)

Bewertung


"Again Reihe" von Mona Kasten

REZENSION zu Plötzlich Banshee

Information zum Buch

Titel: Plötzlich Banshee
Autor: Nina MacKay
Seitenzahl: 400
Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-70393-2
Preis: 15,00 €


Inhalt

Alana hat eine besondere Fähigkeit, denn sie kann durch Todesuhren sehen, wie lange ein Mensch, dem sie gerade begeht, noch zu leben hat. Obwohl sie eine Todesfee - eine Banshee - ist, versucht sie mit dieser Fähigkeit Menschen zu retten. Außerdem hilft diese Fähigkeit ihr auch in ihrem Job als Privatdetektivin. Allerdings ist es im Alltag ein wenig hinderlich, denn dann kreischt die Protagonistin in einer Banshee-Manier. In letzter Zeit ereignen sich aber vermehrt Todesunfälle, die alle mit Alana in Verbindung gesetzt werden, weshalb sie vom Police Detective Dylan Shane verdächtigt wurde die Morde begangen zu haben.

Eigene Meinung

Zuerst war ich skeptisch, was das Buch betrifft. Denn eigentlich mag ich Fantasy Bücher gar nicht so extrem gerne und von der Inhaltsangabe klang das Buch sehr klischeehaft. Nun kommt aber das große Aber, denn dieses Buch ist nicht vorhersehbar. Die Protagonistin Alana zieht das Unglück praktisch an, weil sie ein mystisches Wesen ist. Nämlich gehört sie zur Spezies Banshee, eine Todesfee, weshalb sie an ihrer Seite einen Leprechaun benötigt, der ihr dann Glück im Ausgleich gibt. Paradoxerweise versucht sie als Todesfee die Menschen in ihrer Umgebung vor dem Tod zu bewahren, denn sie sieht über den Köpfen der Menschen rote Todesuhren, wo ihre Lebenszeit angezeigt wird. Bei dem letzten Mal, wo sie einen Jugendlichen vor dem Tod rettet, ereignet sich aber ein tragischer Fall. Am nächsten Tag wird er tot und blutleer aufgefunden. Weil Alana eine der wenigen war, die ihn in seinen letzten Stunden gesehen hat und auch bei weiteren Todesfällen mit den Personen in Verbindung stand, wird sie bald von der Polizei verdächtigt. Der Grund für die Verknüpfungen liegt daran, dass die Toten alles auch Feen oder Elfen sind. Der wahre Übeltäter ist demzufolge auch ein mystisches Wesen das den Dián Mawr beschwören möchte, der den Feen ihren Platz zurück im Himmel beschaffen kann und die Menschheit dafür in die Hölle schickt. Das möchte Alana aber verhindern, weshalb sie verzweifelt versucht herauszufinden, wer in ihrem Umfeld der wahre Täter ist, aber leider denkt die Polizei dadurch umso mehr, dass Alana derjenige ist. Das Ende kommt für mich persönlich nicht so ganz überraschend, denn die Indizien waren sehr eindeutig. Der Schreibstil und die Storyline sind aber so gut, dass ich darüber hinweg sehen kann und das Buch trotzdem 5 Blumen von mir bekommt

Bewertung